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Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte
Stelle:
Kreisausschuss des Odenwaldkreises - Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte
Beschreibung:

Sie können sich gerne an die Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte wenden,

  • wenn Sie Informationen zu Themen der Gleichberechtigung oder Frauenpolitik benötigen;
  • wenn Sie wissen möchten, welche Institutionen und Organisationen Ihnen bei der Lösung von Problemen weiterhelfen können;
  • wenn Sie Hilfe und Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte benötigen;
  • wenn Sie Kontakt zu Frauengruppen oder Verbänden suchen;
  • wenn Sie Vorschläge haben, wie die Situation von Frauen und Mädchen im Odenwald verbessert werden kann.

Alle Gespräche und Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Adresse:
Michelstädter Straße 12
64711 Erbach, Kreisstadt
Telefon:
06062 70-222
Fax:
06062 70-111 222
Öffnungszeiten:
Montags: 08.00 bis 12.00 Uhr Dienstags: 08.00 bis 12.00 Uhr Mittwochs: geschlossen Donnerstags: 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.30 Uhr Freitags: 08.00 bis 12.00 Uhr
Fahrstuhl:
ja
Parkplatz:
Parkplatz: Parkplatz vor dem hist. Landratsamt
Anzahl: 40  Gebühren: nein
Behindertenparkplatz: Parkplatz vor dem Haupttor
Anzahl: 5  Gebühren: nein
Öffentliche Verkehrsmittel:
Haltestelle: Erbach, Landratsamt:
Rollstuhlgerecht:
ja
Kategorie(n):
Amt der Kreisverwaltung
Bezeichnung:
Frauenhäuser
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Frauenhäuser gewähren Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind, unbürokratische, schnelle Hilfe. Auch die mitbetroffenen Kinder werden versorgt. Frauenhäuser bieten Schutz in Form von Zuflucht, Beratung, Begleitung und Unterstützung, z. B. sind sie dabei behilflich, eine gerichtsfeste Dokumentation körperlicher Folgen der Misshandlung ärztlich attestieren zu lassen. Sie informieren über die verschiedenen Formen von Hilfen, sei es von öffentlichen Ämtern, Gerichten, der Polizei, oder auch anderen spezialisierten Beratungsstellen. Das Beratungsangebot richtet sich auch an Angehörige, Bezugspersonen und professionelle Helfer/innen der Betroffenen.

In der Regel werden Frauenhäuser von Vereinen geführt. Sie werden durch öffentliche Zuwendungen des Landes Hessen und der Kommunen finanziell unterstützt.

Männern ist der Zutritt grundsätzlich nicht gestattet.
Die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht.

An wen muss ich mich wenden?

Aus Sicherheitsgründen werden die Adressen der Frauenhäuser nicht in öffentlichen Verzeichnissen publiziert. Informationen und Adressen von Frauenhäusern und spezialisierten Anlaufstellen für Beratung finden Sie im Familienatlas unter „Ansprechpartner“.

Das kostenlos erreichbare Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ kann rund-um-die-Uhr helfen, geeignete Hilfen bundesweit zu finden: 08000 116 016 (auch online-Beratung: www.hilfetelefon.de). Bei Bedarf kann eine Dolmetscherin innerhalb einer Minute hinzugeschaltet werden (17 Sprachen).

Darüber hinaus kann jede Polizeidienststelle einer Gewaltbetroffenen mit akutem Bedarf rund-um-die-Uhr helfen, ein Frauenhaus zu erreichen.

Der Familienatlas

Anlaufstellen für Beratung und Kooperation in Hessen
(Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)

Das Hilfetelefon - online-Beratung
(Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Das Hilfetelefon - Beratung in 17 Sprachen
(Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)

Frauenhäuser in Hessen

Welche Unterlagen werden benötigt?

Wichtige Dinge, die bei einer Flucht in ein Frauenhaus hilfreich sind:

  • Ausweise, Pässe, Krankenversicherungskarten von sich selbst und den Kindern,

  • Geburts- und Heiratsurkunden,

  • Kontounterlagen, Scheckkarten, Geld,

  • Mietvertrag, Arbeitsvertrag, Bescheide von Arbeits- und Sozialamt, Rentenversicherung,

  • Sorgerechtsentscheide,

  • erforderliche Medikamente, ärztliche Atteste,
  • Kleidung, Hygieneartikel, Schulsachen und Spielzeug der Kinder, persönliche Briefe oder Aufzeichnungen.

Rechtsgrundlage

  • Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen

  • Gewaltschutzgesetz vom 11.12.2001 (BGBI. I S. 3513); Freiwillige Leistung nach Haushaltsgesetz

  • Grundgesetz (Menschenwürde, Recht auf Leben u. a.)

Bezeichnung:
Gewalt gegen Frauen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Frauen und Mädchen, die durch Gewalt bedroht sind, bedürfen eines professionellen Beratungs- und Schutzangebotes. In Hessen gibt es viele spezialisierte Anlaufstellen. Es gibt Frauenberatungs- und Interventionsstellen für von häuslicher Gewalt betroffene und bedrohte Frauen, Frauennotrufe, Anlaufstellen für Mädchen, ab 2017 eine Beratungsstelle für Lesben und Transfrauen, die durch häusliche Gewalt und Diskriminierung belastet sind, Opferhilfevereine, und nicht zuletzt Frauenhäuser und –schutzwohnungen, die Zuflucht für Frauen und ihre Kinder sicherstellen.

Eine gerichtsfeste Dokumentation von Verletzungsfolgen kann entscheidend sein, wenn es später darum geht, den Beweis für erlittene Gewalt zu bringen. Es ist möglich, zeitnah eine gerichtsfeste Dokumentation machen zu lassen und diese an gesicherter Stelle aufbewahren zu lassen. In Ost-Hessen bei der Schutzambulanz Fulda und – auch überregional – durch das Forensische Konsil Gießen (FoKoGi). Das FoKoGi kann mit Hilfe eines Online-Portals, das die sichere Übermittlung von Bildern, Diagnosen und anderen sensiblen Daten möglich macht, auch aus der Entfernung die/der behandelnde Ärztin/Arzt der Gewaltbetroffenen vor Ort unterstützen. Für Opfer sexualisierter Gewalt sichert die medizinische Soforthilfe bei Vergewaltigung sowohl eine sensible medizinische Versorgung als auch die gerichtsfeste Beweissicherung –mehrere Kliniken in Hessen bieten dies an.

Darüber hinaus gibt es in Hessen auch Beratungsstellen, die Männern Beratung und Sozialtrainings zu Gewaltproblemen anbieten und mit den Frauenberatungsstellen eng zusammenarbeiten.

Die Angebote sind kostenlos, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

An wen muss ich mich wenden?

Weitere Informationen erhalten Sie im Internetauftritt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Landeskoordinierungsstelle gegen Häusliche Gewalt.

Gewaltprävention / Violence Prevention
(Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)

Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt Hessen

(Hessisches Ministerium der Justiz)

Rechtsgrundlage

  • Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen

  • Gewaltschutzgesetz vom 11.12.2001 (BGBI. I S. 3513); Freiwillige Leistung nach Haushaltsgesetz

  • Grundgesetz (Menschenwürde, Recht auf Leben u. a.)

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie im Internetauftritt  des  Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Landeskoordinierungsstelle gegen Häusliche Gewalt.

Bezeichnung:
Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Sind Mütter oder schwangere Frauen nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder aus eigenem (Erwerbs-) Einkommen und Vermögen zu sichern, können sie Anspruch auf Leistungen nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) – Grundsicherung für Arbeitsuchende – oder nach dem zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) – Sozialhilfe – haben.“

Grundsicherung für Arbeitsuchende
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe)
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

Sozialhilfe
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

Was sollte ich noch wissen?

Tipp: Erhalten Sie als Schwangere keine (ausreichenden) gesetzlichen Leistungen, können Sie sich auch an die Bundesstiftung Mutter und Kind wenden

Bundesstiftung Mutter und Kind
(Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Fachlich freigegeben am

17.04.2012

Mitarbeiter

Anrede:
Frau
Name:
Heike Anthes-Steigerwald
Position:
Assistenz
Abteilung:
Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte
Raum:
Südflügel II 220
Anrede:
Frau
Name:
Petra Karg
Position:
Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte
Postanschrift:
Michelstädterstraße 12
64711 Erbach, Kreisstadt
Abteilung:
Gleichstellungsbeauftragte / Frauenbeauftragte
Raum:
Südflügel II 221
Telefon:
06062 70-222
Telefax:
06062 70-111 222
E-Mail über Kontaktformular: