Abteilungen

Stelle:
Kreisausschuss des Odenwaldkreises - Hauptabteilung IX - Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Adresse:
Scheffelstraße 11
64385 Reichelsheim (Odenwald)
Telefon:
06164 505-0
(Bemerkung: Weiterleitung zur Telefonzentrale Landratsamt Erbach)

06062 70-0
(Bemerkung: Telefonzentrale Landratsamt Erbach)
Fax:
06164 505-1999
Öffnungszeiten:

Montags:
08.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 15.30 Uhr

Dienstags:
08.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 15.30 Uhr

Mittwochs:
08.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 15.30 Uhr

Donnerstags:
08.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 17.30 Uhr

Freitags:
08.00 bis 12.00 Uhr

Fahrstuhl:
nein
Parkplatz:
Parkplatz: Parkplatz vor dem Gebäude
Anzahl: 30  Gebühren: nein
Behindertenparkplatz: Behindertenparkplatz direkt am Haupteingang
Anzahl: 1  Gebühren: nein
Öffentliche Verkehrsmittel:
Haltestelle: Volksbank:
Bus: 12
Bus: 30
Bus: ERB30
Bus: 14
Bus: 15
Bus: 693
Rollstuhlgerecht:
nein
Kategorie(n):
Amt der Kreisverwaltung
Bezeichnung:
Amtstierärztliche Kontrolle (Tiereinfuhr/-ausfuhr)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Bei der Einfuhr von Heimtieren (Hunde, Katzen und Frettchen) aus Nicht-EU-Ländern und zwar aus den sogenannten gelisteten Drittländern in die Europäische Union müssen die Tiere entsprechend gekennzeichnet sein (Micro-Chip) und von einer Gesundheitsbescheinigung begleitet sein, in der die Einhaltung der gesundheitlichen Anforderungen für die Einfuhr von einem Amtstierarzt bestätigt wird. Für nicht gegen Tollwut geimpfte Hunde- und Katzenwelpen unter 3 Monaten ist zusätzlich eine Einfuhrgenehmigung erforderlich, die beim Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu beantragen ist.

Ist das Herkunftsland nicht gelistet, müssen die Tiere vor der Einreise zusätzlich einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Tollwut unterzogen worden sein.
Diese Untersuchung muss mindestens 30 Tage nach der Impfung und mindestens 3 Monate vor der Einreise erfolgen und in einem von der EU zugelassenen Labor durchgeführt werden.

Heimtiere, die die gesundheitlichen Anforderungen nicht erfüllen, dürfen nicht eingeführt werden.

Für das Reisen mit Heimtieren innerhalb der EU gelten besondere Bestimmungen. Hunde, Katzen und Frettchen müssen gekennzeichnet sein und einen vom Haustierarzt ausgestellten Heimtierausweis besitzen, in dem insbesondere die Tollwutimpfung vom Tierarzt bestätigt wird.

Für bestimmte Mitgliedstaaten wie Großbritannien, Irland, Schweden und Malta sind zusätzliche Anforderungen vorgesehen. Auch das Mitbringen von Hunden und Katzen aus Nicht-EU-Ländern ist nicht ohne Weiteres möglich. Setzen Sie sich in diesen Fällen rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt oder dem zuständigen Veterinäramt in Verbindung.
Wer Hunde oder Katzen einführt, um sie in der Europäischen Union zu verkaufen, hat weiter reichende Vorschriften einzuhalten, die er bei der zuständigen Veterinärbehörde erfragen kann.

Bei Reisen in Nicht-EU-Länder gelten die Bestimmungen dieser Länder.

An wen muss ich mich wenden?

Bei Einfuhren:
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bei Innergemeinschaftlichem Verbringen:
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen finden  Sie im Internetauftritt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter "Regelungen zur Einreise mit Heimtieren in die Europäische Union".

Regelung zur Einreise mit Heimtieren in die Europäische Union
(Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft )

Bezeichnung:
Biotopschutz und Biotop-Pflege
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Viele besondere Lebensräume besonders geschützter Pflanzen- und Tierarten sind gesetzlich geschützte Biotope nach § 30 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) oder § 13 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG). Diese Lebensräume verdienen besonderen Schutz, weil sie entweder äußerst selten sind, einen hohen ökologischen Wert haben oder von Zerstörung bedroht sind.

Intensive Bewirtschaftung, Baumaßnahmen sowie Schadstoffeinträge und andere Einflüsse können solche Lebensräume zerstören. Beeinträchtigungen bedürfen deshalb einer Genehmigung. Auch aus Unkenntnis erfolgte Schädigungen und Zerstörungen besonders geschützter Biotope sind rechtswidrig. Der Verursacher kann zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes verpflichtet werden.

Beim Biotopschutz stehen die Lebensgemeinschaften und Lebensräume der verschiedenen Arten im Zentrum der Bemühungen. Von besonderer Bedeutung für den Naturschutz sind sowohl die

naturnahen Biotope:

  •  z. B.: natürliche oder naturnahe Bereiche fließender und stehender Gewässer einschließlich ihrer Ufer und der dazugehörigen uferbegleitenden natürlichen oder naturnahen Vegetation sowie ihrer natürlichen oder naturnahen Verlandungsbereiche, Altarme und regelmäßig überschwemmten Bereiche; Moore, Sümpfe, Röhrichte, seggen- und binsenreiche Nasswiesen, Quellbereiche, Binnenlandsalzstellen; offene Binnendünen, offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden, Lehm- und Lösswände, Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte; Bruch-, Sumpf- und Auwälder, Schlucht-, Blockhalden- und Hangschuttwälder oder offene Felsbildungen

als auch die typischen Elemente der extensiv genutzten Kulturlandschaft

  • wie Heiden, Magerrasen, Alleen oder Streuobstbestände im Außenbereich.

Hinweise auf gesetzlich geschützte Biotope enthalten auch die Landschaftspläne ihrer Städte und Gemeinden sowie die landesweite Biotopkartierung (http://natureg.hessen.de/Main.html).

Die Naturschutzbehörde entscheidet, ob ein geschütztes Biotop vorliegt.

Bei der Naturschutzbehörde können Sie erfragen, ob sie für die naturschutzgerechte Pflege dieser Flächen als Flächenbewirtschafter eine Förderung nach Förderprogrammen des Landes beantragen können.

Hessisches Naturschutzinformationssystem (NATUREG)
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

An wen muss ich mich wenden?

die untere Naturschutzbehörde: Kreisverwaltung oder – bei Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern, - die Stadtverwaltung

Welche Unterlagen werden benötigt?

In der Ausnahme vom Biotopschutz ist in der Regel auch über einen Eingriff in Natur und Landschaft zu entscheiden. Im Antrag ist deshalb nach der Kompensationsverordnung ein Eingriffs-Ausgleichsplan vorzulegen. Hinweise finden Sie auch auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Bereich Naturschutz.

Eingriffe und Kompensationen
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Welche Gebühren fallen an?

Amtshandlungen nach dem Naturschutzrecht sind i. d. R. kostenpflichtig. Die Höhe der Ausnahmegenehmigung vom Biotopschutz richtet sich nach dem Umfang der Maßnahme.

Welche Fristen muss ich beachten?

Wird über eine beantragte Ausnahme vom Biotopschutz nicht innerhalb einer Frist von 3 Monaten entschieden, gilt sie als erteilt. Im Übrigen gilt § 42a des Hessischen Verwaltungsverfahrensgesetzes in der Fassung vom 15.01.2010 (GVBl. I S. 18). Die Naturschutzbehörde prüft die Antragsunterlagen und teilt der Antragstellerin oder dem Antragsteller binnen eines Monats nach Eingang des Antrags mit, ob die Unterlagen vollständig sind oder welche weiteren Auskünfte sie zur vollständigen Würdigung des Sachverhalts benötigt. (§3 Abs. 2 HAGBNatSchG)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

22.05.2017
Bezeichnung:
Bodenschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Der Boden ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Natur und Gesellschaft, deren Entwicklung und nachhaltige Nutzbarkeit. Boden ist nicht vermehrbar und verfügt über eine nur begrenzte Belastbarkeit. Einmal geschädigter Boden erneuert und erholt sich wenn überhaupt nur sehr langsam. Bedrohliche Gefahren können sich aus einer schleichenden Anreicherung umweltgefährdender Stoffe im Boden ergeben.

Neben Wasser und Luft ist auch der Schutz des Bodens als weiteres Objekt des Umweltschutzes rechtlich festgelegt worden. Bei allen Einwirkungen auf den Boden ist der Vorsorge-Grundsatz des sparsamen und schonenden Umganges mit Grund und Boden zu beachten, um die natürlichen Bodenfunktionen in ausreichendem Maß zu erhalten. Schädliche Bodenveränderungen oder Altlasten sind zu sanieren. So kann gleichzeitig die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten für kommende Generationen bewahrt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Ansprechpartner sind die Oberen Bodenschutzbehörden, also die Regierungspräsidien.

Die Unteren Bodenschutzbehörden sind Ansprechpartner im Bereich des vorsorgenden Bodenschutzes, insbesondere sind sie für die Anzeige des Aufbringens von Material auf oder in den Boden zuständig. Untere Bodenschutzbehörden sind der Kreisausschuss der Landkreise und der Magistrat der Kreisfreien Städte.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zu "Bodenschutz" erhalten Sie im Internetauftritt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Vorsorgender Bodenschutz
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

23.05.2017
Bezeichnung:
Dorfentwicklung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist, die Dörfer im ländlichen Raum als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten sowie durch eine eigenständige Entwicklung die sozi­alen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale vor Ort zu mobilisieren.

 Der demografische und strukturelle Wandel erfordert eine nachhaltige Strategie, wie sich eine Kommune insgesamt entwickeln soll und welche Funktionen die einzelnen Stadt-/ Ortsteile dabei übernehmen. Die kommunale Gesamtstrategie auf der Grundlage eines inte­grierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) muss sich auf alle Stadt-/Ortsteile er­strecken und u.a. Aussagen darüber treffen, wie Nahversorgung und Infrastruktur längerfris­tig gesichert werden können. Dabei sind die Bürgermitwirkung ebenso wie der Aufbau von sozialen und kulturellen Netzwerken zur Stärkung der Daseinsvorsorge eigenständige Programmziele.

Fördermaßnahmen

  • Dorfentwicklungsplanungen und Dienstleistungen
  • Lokale Basisinfrastruktur und öffentliche Daseinsvorsorge
  • Umnutzung, Sanierung und Neubau im Ortskern
  • Freiflächen und Ortsbild
  • Städtebaulich verträglicher Rückbau

Förderungsmöglichkeiten und Konditionen

Neue Förderrichtlinie und Verfahrensänderungen ab 2017!

An wen muss ich mich wenden?

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Dorfentwicklung
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

08.08.2016
Bezeichnung:
Emissionen/Immissionen/Immissionsschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Als Nachbar einer Anlage, das kann ein Betrieb oder auch nur ein Grundstück sein, müssen Sie Immissionen in gewissen Maßen dulden, wenn Sie hiervon nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt werden.
Wie viel Beeinträchtigung Sie hinnehmen müssen, richtet sich in der Regel danach, ob eine erhebliche Belästigung, schädliche Umwelteinwirkungen oder sonstige Gefahren vorliegen oder nicht (z. B. bei Fabriklärm in der Nachbarschaft von Industriestandorten oder Schadstoffemissionen aus Industriebetrieben).
Eine unwesentliche Beeinträchtigung liegt vor, wenn die offiziellen Immissionswerte der TA-Lärm oder der TA-Luft nicht überschritten werden und an den Anlagen die Emissionswerte zur Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen eingehalten werden. Dabei werden an genehmigungsbedürftige Anlagen höhere Anforderungen gestellt als an nicht genehmigungsbedürftige Anlagen.

An wen muss ich mich wenden?

Anlagen, deren Errichtung und Betrieb unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz fallen, werden durch die zuständige Behörde (Abteilungen Umwelt der Regierungspräsidien oder Landkreise bzw. Kreisfreie Städte) überwacht.

Rechtsgrundlage

Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) einschließlich Verordnungen

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft)
(Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau, und Reaktorsicherheit)

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm)
(Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Was sollte ich noch wissen?

Zu vielen grundsätzlichen Immissionsschutzfragen finden Sie Hinweise / Erläuterungen auf den Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie und des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Verfahrensgrundlagen
Detaillierte Informationen zur Durchführung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungs- und Anzeigeverfahren in Hessen erhalten Sie im Verfahrenshandbuch zum Vollzug des BImSchG

Luft · Lärm · Verkehr
(Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Verfahrenshandbuch zum Vollzug des BImSchG
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Bezeichnung:
EU-Förderung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie zur Verwirklichung eines privaten oder gewerblichen Vorhabens EU-Fördermittel in Anspruch nehmen möchten, erhalten Sie unter "Existenzgründung und Unternehmensförderung" und "EU-Regionalförderung" weiterführende Informationen.

Existenzgründung und Unternehmensförderung
(Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)

EU-Regionalförderung
(Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)

Bezeichnung:
EU-Förderung; EU-Beratungszentrum Hessen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen aber auch Forschungseinrichtungen und Kommunen wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können, um erste Informationen über die Fördermöglichkeiten der Europäischen Union zu erhalten.

Hier will das EU-Beratungszentrum Hessen Abhilfe schaffen. Es dient als zentraler Ansprechpartner und als Servicestelle des Landes in allen Fragen der EU-Förderung. Als Vermittler soll es dabei in erster Linie die Verbindung herstellen zwischen denjenigen, die für ihre Ideen und Projekte eine Förderung und/oder auch Kooperationspartner in Europa suchen, und den Beratungsstellen, die EU-Programme im Land und im Bund betreuen.

Gleichzeitig will das EU-Beratungszentrum zu einer besseren Vernetzung der bestehenden Förderstrukturen im Land beitragen. Durch die enge Koordinierung der Förderstrukturen in Hessen und eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Vertretung des Landes bei der EU soll eine optimale Nutzung der europäischen Mittel in Hessen erreicht werden.

Leistungen des EU-Beratungszentrums

  • Allgemeine Informationen zu europäischen Förderprogrammen
  • Vermittlung zu dem zuständigen Ansprechpartner auf Landes- und Bundesebene sowie auf EU-Ebene
  • Vernetzung der bestehenden EU-Förder- und Beratungsstrukturen in Hessen
  • Einflussnahme auf die zukünftige Gestaltung von EU-Förderprogrammen

An wen muss ich mich wenden?

EU-Beratungszentrum Hessen
Hessische Staatskanzlei

Abteilung für Europa und Internationale Angelegenheiten
Georg-August-Zinn-Straße 1

65183 Wiesbaden

Telefon: 0611 - 32 11 4100
E-Mail: EU-Beratungszentrum@stk.hessen.de

Welche Gebühren fallen an?

Keine.

Bemerkungen

Das EU-Beratungszentrum der Hessischen Landesregierung informiert u.a. in der Broschüre  "Brüsseler Fördertöpfe für Projekte vor Ort" über EU-Förderprogramme. Die Broschüre kann kostenfrei über die unten angegebene Internetseite bestellt werden.

Ergänzend zu der Broschüre stellt das EU-Beratungszentrum auf der Internetseite der Hessischen Staatskanzlei ausführlich einzelne EU-Programme vor und nennt die jeweiligen Beratungsstellen, die Hilfestellung bei der Antragstellung bieten können.

Außerdem finden regelmäßig Regionalkonferenzen zum Thema "EU-Förderung" statt. Informationen über anstehende Termine sind der unten angegebenen Internetseite zu entnehmen.

Fachlich freigegeben durch

Hessische Staatskanzlei

Fachlich freigegeben am

06.06.2017
Bezeichnung:
Flächennutzungsplan
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Grundstück überhaupt als Baugrundstück genutzt werden könnte, sollten Sie Einblick in den Flächennutzungsplan Ihrer Gemeinde nehmen.

Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende Bauleitplan (städtebauliche Rahmenplan) der Gemeinde. Er enthält die von der planenden Gemeinde gewollten und für die einzelnen Flächen differenzierten, städtebaulichen Nutzungen. Zum Beispiel Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, Versorgungsflächen, Flächen für den Gemeinbedarf, Verkehrsflächen, Grünflächen, Waldflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen.

Der Flächennutzungsplan entwickelt keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber den Bürgern. Aus seinen zeichnerischen und textlichen Darstellungen sind keine Rechtsansprüche, insbesondere etwa der Anspruch auf eine Baugenehmigung für ein bestimmtes Grundstück, herzuleiten. Er stellt jedoch für die Verwaltung und andere Behörden ein behördenverbindliches, planungsbindendes Programm dar.

Eine mittelbare Betroffenheit ergibt sich daraus, dass Bebauungspläne, die die gegenüber allen Bürgern rechtsverbindlichen Festsetzungen enthalten, aus den Darstellungen des Flächennutzungsplans zu entwickeln sind.
Außerdem ergibt sich eine mittelbare Betroffenheit für die Bürger bei Genehmigungen von Vorhaben im "Außenbereich" gemäß § 35 Baugesetzbuch (BauGB), weil hier den Bauvorhaben widersprechende Darstellungen des Flächennutzungsplans als "Beeinträchtigung öffentlicher Belange" entgegenzuhalten wären.

An wen muss ich mich wenden?

Der Flächennutzungsplan wird von der Gemeinde aufgestellt und bedarf der Genehmigung durch die höhere Verwaltungsbehörde.
Für nähere Informationen können Sie sich an das Planungsamt Ihrer Gemeinde wenden.

Bezeichnung:
Förderkredit "Energie vom Land" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Die Rentenbank fördert mit diesem Programm Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energien. Im Vordergrund steht insbesondere die energetische Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen aus der Land- und Forstwirtschaft sowie von anderen organischen Verbindungen.

Was wird finanziert?

Zu den LR-Top Konditionen werden gefördert (Nr. 255):

  • Investitionen zur energetischen Verwertung nachwachsender Rohstoffe und anderer organischer Verbindungen (z.B. Biogasanlagen, Biomasseheizkraftwerke, Anlagen zur Erzeugung biogener Kraftstoffe)
  • Investitionen von Unternehmern der Agrar- und Ernährungswirtschaft einschließlich Landwirten in Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen. Das schließt Investitionen von Unternehmen ein, deren Geschäftsanteile überwiegend von vorgenannten Unternehmern gehalten werden.

Zu den LR-Basis Konditionen werden gefördert (Nr. 256):

  • Investitionen von Windenergieunternehmen, deren Gesellschaftsanteile mehrheitlich von Bürgern, Unternehmern und Grundstückseigentümern vor Ort gehalten werden („Bürger- und Bauernwindparks“).


Konditionen

Art der Förderung: 
zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro je Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 - 30 Jahre

Tilgung

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Das erste Jahr ist immer tilgungsfrei; bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Nähere Angaben finden Sie unter:

  • Konditionen
  • Darlehensrechner

 Hinweis:  Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Energie vom Land (Nr. 255/256)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Energie vom Land Leasing (Nr. 265)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.
  • Die Antragstellung erfolgt bei Ihrer Hausbank.

 

Kredit-Kontakt
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Voraussetzungen

Antragsberechtigte: Es werden Unternehmen der Energieproduktion unabhängig von der gewählten Rechtsform gefördert. Die Betriebe müssen "kleine und mittlere Unternehmen" (KMU) im Sinne der Definition sein.

Details:

  • Programmbedingungen Energie vom Land (Nr. 255/256)
  • Programmbedingungen Energie vom Land Leasing (Nr.265)

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens mit der Hausbank besprechen. Das Programm läuft bis zum 30.06.2014.

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

17.12.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Leben auf dem Land" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt die Rentenbank Investitionen von Privatpersonen und Vereinen, die zur Erhaltung und Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in ländlichen Regionen Deutschlands beitragen.

Welche Vorhaben werden finanziert?

  • Erwerb, Erhaltung und Erweiterung von landwirtschaftlich oder ehemals landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz als Wohnraum zur Eigennutzung
  • Typische Aspekte der Dorferneuerung und Ortsbildgestaltung (auch private Investitionen bei öffentlich geförderten Dorferneuerungsmaßnahmen)
  • Wohnungsbau zur Eigennutzung für Landwirte
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebots
  • Errichtung von Bürgerhäusern, Vereinsheimen und Dorfläden
     

Konditionen

Art der Förderung: zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro pro Endkreditnehmer und Jahr

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 - 30 Jahre

Tilgung: Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3  tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)


Nähere Infomationen finden Sie unter

  • Aktuelle Konditionen
  • Darlehensrechner
  • Leben auf dem Land – Informationen zum Förderdarlehen

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
 

Aktuelle Konditionen
( Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
( Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Leben auf dem Land
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

 

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank
       

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Privatpersonen
  • Gruppen im ländlichen Raum, die nicht wirtschaftlich tätig sind (zum Beispiel Vereine und Bürgerinitiativen)
     

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens bei der Hausbank beantragen.

Rechtsgrundlage

Programmbedingungen Leben auf dem Land
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

17.12.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Nachhaltigkeit" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Die Rentenbank fördert mit diesem Programm Investitionen in der Landwirtschaft, die insbesondere zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Minderung von Emissionen des Sektors beitragen. Daneben haben der Ökologische Landbau und die Verbesserung der landwirtschaftlichen Tierhaltung einen hohen Stellenwert.

Was wird finanziert?

  • Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft (zum Beispiel Gebäudedämmungen, Isolierungsmaßnahmen)
  • Investitionen zur Minderung von Emissionen in der Landwirtschaft (zum Beispiel umweltgerechte Lagerstätten für Dünge- und Pflanzenschutzmittel)
  • Investitionen in den Ökologischen Landbau
  • Investitionen zur Verbesserung der Tierhaltung in der Landwirtschaft
  • Investition zur Verbesserung der Qualität in der Produktion

Konditionen

Art der Förderung: zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro je Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.

Finanzierungsanteil
bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 - 30 Jahre

Tilgung:

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Nähere Angaben finden Sie unter

  • Konditionen im Überblick
  • Darlehensrechner

 Hinweis:  Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.

Details entnehmen Sie bitte den  Programminformationen "Nachhaltigkeit"

Programmbedingungen Nachhaltigkeit (Nr. 243)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.
  • Die Antragstellung erfolgt bei Ihrer Hausbank.

 

Kredit-Kontakte
(Landeswirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Voraussetzungen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Wirtschaftsbereichen:

  • Landwirtschaft
  • Garten- und Weinbau

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens mit der Hausbank besprechen.
Das Programm läuft bis zum 30.06.2014.
 

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

17.12.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Produktionssicherung, Landwirtschaft" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Investitionen in Anlagegüter ziehen oftmals Folgeinvestitionen nach sich. Hierzu gehören in der Landwirtschaft insbesondere Betriebsmittel, aber auch Lieferrechte als Voraussetzung für die Erweiterung der Produktion. Im Programm "Produktionssicherung" fördert die Rentenbank den Erwerb von Betriebsmitteln und die sonstigen Finanzierungen von landwirtschaftlichen Unternehmen. Junge Landwirte unter 41 Jahren erhalten dabei einen zusätzlichen Zinsbonus.

Was wird finanziert?

  • Erwerb von Betriebsmitteln
  • Erwerb von Lieferrechten (zum Beispiel Milchquote) und Zahlungsansprüchen
  • Erwerb von Tieren
  • Umschuldungen im Rahmen von Hofübergabeverträgen
  • Abfindung weichender Erben etc.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Kosten in Zusammenhang mit Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur.

Konditionen

Art der Förderung :
zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro pro Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 10 Jahre

Tilgung

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)
 

Nähere Angaben finden Sie unter

  • Konditionen im Überblick
  • Darlehensrechner

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.

Zinsbonus für Junglandwirte:
Landwirtschaftliche Einzelunternehmen und Personengesellschaften (GbR oder KG), wenn der Unternehmer/die Unternehmerin oder mindestens ein/eine Mitgesellschafter/in jünger als 41 Jahre alt ist.

Weitere Details finden Sie in den  Programminformationen "Produktionssicherung – Landwirtschaft" (Nr. 244/245).

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Produktionssicherung (Nr. 244/245)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Betriebsmittel
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

 

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank
       

Voraussetzungen

Einzelunternehmen, Personen- oder Kapitalgesellschaften aus den Wirtschaftsbereichen

  • Landwirtschaft
  • Garten- und Weinbau

Forstwirtschaftliche Unternehmen sind im Rentenbank-Programm "Betriebsmittel" antragsberechtigt (siehe dazu die nachstehende Information).
 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen.

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens bei der Hausbank beantragen

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

27.01.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Umwelt und Verbraucherschutz" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Die Rentenbank fördert mit diesem zinsgünstigen Darlehen Investitionen in der Agrar-, Ernährungs-, und Forstwirtschaft, die insbesondere zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Minderung von Emissionen des Sektors beitragen. Daneben soll eine transparente und verbrauchernahe Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln gefördert werden.Grundsätzlich stehen die Förderdarlehen in diesem Programm auch zur Refinanzierung von Leasingobjekten zur Verfügung.

Fördergegenstände

Senkung des Energieverbrauchs
Kälte- und Wärmetechnik, Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung, Beleuchtung, Gebäudedämmung

Minderung von Emissionen
Abwasseraufbereitungsanlagen, Filtertechniken in der Ernährungswirtschaft

Verbesserung des Verbraucherschutzes
regionale Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Verarbeitung ausschließlich ökologisch erzeugter Rohstoffe, Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität in der Ernährungswirtschaft

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen,
  • der Erwerb von Betriebsmitteln,
  • Kosten im Zusammenhang mit der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse,
  • sowie Kosten im Zusammenhang mit Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur.

Konditionen

Art der Förderung: zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro pro Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 - 30 Jahre

Tilgung

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis max. 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter

  • Konditionen im Überblick
  • Darlehensrechner
  • • Umwelt und Verbraucherschutz – Informationen zum Förderdarlehen

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Umwelt- und Verbraucherschutz (Nr. 253)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Umwelt- und Verbraucherschutz Leasing (Nr. 264)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

 

Kedit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Agrar- und Ernährungswirtschaft
  • forstwirtschaftliche Unternehmen

Fördervoraussetzungen

Die geplanten Investitionen dienen

  • der Errichtung einer neuen Betriebsstätte,
  • der Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte,
  • der Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue, zusätzliche Produkte oder
  • einer grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte.

Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs müssen Bestandteil eines Konzeptes zur Energieeinsparung sein.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen.

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens bei der Hausbank beantragen.

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

27.01.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Wachstum" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Die Rentenbank fördert mit diesem Programm Investitionen in der Landwirtschaft, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors beitragen. Dazu gehören Maßnahmen zur Senkung der Produktionskosten genauso wie die Verbesserung und Umstellung der Produktions- und Arbeitsbedingungen.
 

Was wird finanziert?

  • Bau, Erwerb und Modernisierung von Wirtschaftsgebäuden sowie bauliche Anlagen (zum Beispiel Ställe, Hallen)
  • Errichtung, Erwerb und Modernisierung von technischen Anlagen (zum Beispiel Melktechnik, Fütterungstechnik, Stalleinrichtung)
  • Erwerb von Flächen
  • Kauf von Maschinen (zum Beispiel Schlepper, Mähdrescher)
  • Dauerkulturen
  • Allgemeine Aufwendungen im Zusammenhang mit den genannten Investitionen

Konditionen

Art der Förderung:
zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro je Endkreditnehmer und Jahr
(Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.)

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 – 30 Jahre

Tilgung

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3  tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.

Mehr zum Thema finden Sie unter

  • Konditionen im Überblick
  • Darlehensrechner
  • Programmbedingungen "Wachstum"

Zinsbonus

  • Landwirtschaftliche Einzelunternehmen und Personengesellschaften, wenn der Unternehmer / die Unternehmerin oder mindestens ein /eine Mitgesellschafter/in jünger als 41 Jahre alt ist.
  • Bei Maschinengemeinschaften von Landwirten auch in Personengesellschaften wird dieser Zinsbonus ebenfalls gewährt

Tipp: Landwirtschaftliche Lohnunternehmen und Unternehmen der Forstwirtschaft können eine Förderung aus der Säule "Agrar- und Ernährungswirtschaft" beantragen.

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Wachstum (Nr. 241/242 mit Zinsbonus)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Wachstum Leasing (Nr. 260/261 mit Zinsbonus)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Agrar- und Ernährungswirtschaft
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

für die Antragstellung:

  • Ihr Kreditinstitut (Hausbank)

für die Beratung:

  • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
  • die Rentenbank

Voraussetzungen

Antragsberechtigte
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Wirtschaftsbereichen

  • Landwirtschaft
  • Garten- und Weinbau

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen.  

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

27.01.2012
Bezeichnung:
Förderkredit "Wachstum und Wettbewerb" beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Die Rentenbank fördert mit zinsgünstigen Darlehen Investitionen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die Förderung ist ein Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors sowie der Wirtschaftskraft ländlicher Räume im Allgemeinen.Grundsätzlich stehen die Förderdarlehen in diesem Programm auch zur Refinanzierung von Leasingobjekten zur Verfägung

Welche Vorhaben werden finanziert?

  • Bau, Erwerb und Modernisierung von Betriebsgebäuden sowie baulichen Anlagen
  • Errichtung, Erwerb und Modernisierung von technischen Anlagen
  • Erwerb von Grundstücken
  • Kauf von Maschinen und Fahrzeugen
  • allgemeine Aufwendungen im Zusammenhang mit den oben genannten Investitionen

Von der Förderung sind ausgenommen:

  • alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen
  • Erwerb von Betriebsmitteln
  • Kosten im Zusammenhang mit der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse
  • Kosten im Zusammenhang mit Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur

Konditionen

Art der Förderung: zinsgünstiges Darlehen

Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro pro Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.

Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme

Auszahlung: 100 Prozent

Laufzeit: 4 - 30 Jahre

Tilgung

Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.

Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre

Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter

  • Konditionen
  • Darlehensrechner
  • Wachstum und Wettbewerb – Informationen zum Förderdarlehen

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Wachstum und Wettbewerb (Nr. 251)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Programmbedingungen Wachstum und Wettbewerb Leasing (Nr. 263)
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

 

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Voraussetzungen

Antragsberechtigte: kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Fördervoraussetzungen
Die geplanten Investitionen dienen

  • der Errichtung einer neuen Betriebsstätte,
  • der Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte,
  • der Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue, zusätzliche Produkte oder
  • einer grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte.
     

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen.

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens bei der Hausbank beantragen.

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Bezeichnung:
Förderkredit für Betriebsmittel beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Das Förderprogramm "Betriebsmittel" soll den betrieblichen Finanzierungsbedarf von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland sicherstellen.

Gefördert wird der Kauf von Betriebsmitteln aller Art (z.B. Rohstoffe).

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Kosten im Zusammenhang mit Erzeugnissen der Fischerei und Aquakultur (Förderbar im Programm „Aquakultur und Fischwirtschaft Betriebsmittel“)
  • Kosten im Zusammenhang mit der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse (Förderbar im Programm „Produktionssicherung“)
  • Umschuldungen.

Konditionen

Art der Förderung:
zinsgünstiges Darlehen
Höhe: bis zu 10.000.000,00 Euro pro Endkreditnehmer und Jahr. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer kann durch EU-rechtliche Vorschriften begrenzt sein.
Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme
Auszahlung: 100 Prozent
Laufzeit: bis max. 10 Jahre
Tilgung Es werden verschiedene Rückzahlungsrhythmen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von Ihrer Hausbank oder der Rentenbank. Bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre können vereinbart werden.
Zinsbindung: bis maximal 10 Jahre
Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank) 
 
Mehr zum Thema siehe unter

  • Konditionen im Überblick
  • Darlehensrechner
  • Betriebsmittel – Informationen zum Förderdarlehen

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.

Konditionen im Überblick
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Darlehensrechner
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Betriebsmittel –Programminformation
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

 

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft
  • forstwirtschaftliche Unternehmen

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen Ihre Hausbank mit.

Welche Gebühren fallen an?

Kreditzinsen.

Die Hausbank ist berechtigt, bis zu einer Darlehenssumme von einschließlich 125.000,00 Euro eine einmalige Bearbeitungsgebühr von bis zu 1 Prozent einzubehalten. Bei höheren Darlehensbeträgen ist die Bearbeitungsgebühr auf 1.250,00 Euro begrenzt.
 

Konditionen
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen das Darlehen vor Beginn Ihres Vorhabens bei der Hausbank beantragen.

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

27.01.2012
Bezeichnung:
Futtermittelkontrolle
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Amtliche Futtermittelüberwachung erstreckt sich über alle Ebenen der Futtermittelherstellung und des Handels bis hin zu den landwirtschaftlichen Betrieben.

Die rechtliche Grundlage für diese Kontrollen bildet die EU-Kontrollverordnung (Verordnung (EG) Nr. 882/2004)nebst  dem  Kontrollprogramm Futtermittel für die Jahre 2012 bis 2016 " des BMEL, BVL, BfR und der Länder Dieses Programm setzt folgende Schwerpunkte:

  • Die Kontrolle soll verhindern, dass Risiken in der Nahrungskette über die Tiere auf den Menschen übertragen werden.
  • Die Kontrolleder Futtermittel soll die Gesundheit der Tiere gewährleisten.
  • Die Kontrollen dienen der Überprüfung der ernährungsphysiologischen Qualität der Futtermittel vornehmlich durch die Bestimmung der wertgebenden Bestandteile.

Die Untersuchungsparameter umfassen unter anderem:

  • Inhaltsstoffe, zum Beispiel Rohprotein, Fett, Energiegehalt
  • Zusatzstoffe, , Kokzidiostatika, Spurenelemente und Verschleppungen von pharmakologischen Wirkstoffen.
  • Unerwünschte Stoffe, zum Beispiel Dioxine, Schwermetalle, chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW), polychlorierte Biphenyle (PCB), Mykotoxine
  • Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Unzulässige und verbotene Stoffe

In die Kontrollen werden Vormischungen, Einzelfuttermittel, Alleinfuttermittel, Ergänzungsfuttermittel und Zusatzstoffe einbezogen.

 

An wen muss ich mich wenden?

Für die Futtermittelkontrolle ist flächendeckend in Hessen das Regierungspräsidium Gießen zuständig.

Futtermittelüberwachung
(Regierungspräsidium Gießen)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

13.04.2015
Bezeichnung:
Hausschlachtung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Hausschlachtung ist eine Schlachtung außerhalb gewerblicher Schlachtstätten, wobei das Fleisch ausschließlich im eigenen Haushalt des Tierbesitzers verwendet werden darf.

 

Wer Tiere schlachtet, muss über die hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

 

Bei Hausschlachtungen erfolgt eine Anmeldung zur amtlichen Schlachttieruntersuchung für als Haustiere oder Farmwild gehaltene Huftiere nur dann, wenn der Tierbesitzer unmittelbar vor der beabsichtigten Schlachtung eine Störung des Allgemeinbefindens des Tieres festgestellt hat, die nicht auf einen unmittelbar zuvor eingetretenen Unglücksfall zurückzuführen ist.

 

Der amtlichen Fleischuntersuchung, die auch bei Hausschlachtungen zu erfolgen hat, unterliegen Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und andere Paarhufer, Pferde und andere Einhufer, sofern ihr Fleisch für den menschlichen Genuss bestimmt ist. Bei Kaninchen können diese Untersuchungen unterbleiben, wenn keine Merkmale festgestellt werden, die das Fleisch bedenklich zum Genuss für den Menschen erscheinen lassen. Gehegewild ist ebenfalls der Schlachttier- und Fleischuntersuchung zu unterziehen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörde Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

19.02.2018
Bezeichnung:
Hotline der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen - WIBank - (Förderberatung Hessen)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bündelt nahezu das gesamte öffentliche Fördergeschäft in Hessen: im Rahmen der Europäischen Strukturfonds und der europäischen Landwirtschaftsförderung, die Förderprogramme des Bundes und den Großteil der Programme des Landes Hessen. Darüber hinaus bietet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen auch eigene Finanzierungsprogramme zu einem günstigen Zinssatz an.
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank ist in allen hessischen Regionen Ansprechpartner für alle Fragen der Wirtschaftsförderung. Hier sind Experten für die Fördermittel des Landes Hessen und des Bundes tätig, die individuell, unabhängig und kostenlos beraten.

Die Beratungstätigkeit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen umfasst:

  • Förderprogrammberatung
  • Beratung zu den individuell geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten
  • Durchführung von Sprechtagen und Veranstaltungen in ganz Hessen
  • Lotsenfunktion in der Wirtschaftsförderung
  • Netzwerkbildung, u.a. durch die Zusammenarbeit mit den regionalen Wirtschaftsförderern und den Kammern
     

An wen muss ich mich wenden?

Die Telefon-Hotline „WIBank (Förderberatung Hessen)“ ist unter der Rufnummer 0180 - 5 005 299 zu folgenden Zeiten erreichbar:

  • Montag - Donnerstag: 09:00 – 18:00 Uhr
  • Freitag: 09:00 – 16:00 Uhr

(0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife können davon abweichen, der Mobilfunkhöchstpreis kann bis zu 0,42 Euro/Min. betragen)

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen erhalten Sie im Internetauftritt der WIBank unter "Förderberatung.


 

Förderberatung
(WIBank)

Bezeichnung:
Innovationsförderung aus dem Zweckvermögen beantragen (Landwirtschaftliche Rentenbank)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ist das zentrale Refinanzierungsinstitut der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Förderauftrag. Vom Standort in Frankfurt am Main aus finanziert die Landwirtschaftliche Rentenbank (Rentenbank) agrarbezogene Vorhaben aller Art.

Mit Mitteln dem Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank werden innovative Projekte in der Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft gefördert. Die Rentenbank reicht die Förderung in Form eines Darlehens oder eines Zuschusses aus.

Für eine Förderung aus Mitteln des Zweckvermögens stehen 2 Programmteile zur Verfügung:

Programmteil 1: Markt- und Praxiseinführung von Innovationen (Darlehen)

  • Modellvorhaben aus den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse
  • innovative landwirtschaftsnahe Investitionen im ländlichen Raum

Konditionen

Art der Förderung: zinsgünstiges Darlehen

Zinssatz: in der Regel 1,5 Prozent p.a.
Finanzierungsanteil: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionssumme
Auszahlung: 98 Prozent
Laufzeit: bis max. 20 Jahre
Zinsbindung: über die gesamte Laufzeit des Darlehens
Tilgung: regulär ein tilgungsfreies Anlaufjahr
Sicherheiten: bankübliche Sicherheiten für den Darlehensnehmer (Vereinbarung mit der Hausbank)

Programmteil 2: Förderung experimenteller Entwicklungsvorhaben (Zuschuss)

  • Umsetzung von Erkenntnissen der industriellen oder universitären Forschung in neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen
  • konzeptionelle Planung und Entwurf von alternativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen
  • Studien zur technischen Durchführbarkeit
  • Schaffung eines ersten Prototyps, der nicht zur kommerziellen Nutzung geeignet ist
  • erste Demonstrations- und Pilotprojekte

Konditionen

Art der Förderung: Zuschuss

Förderanteil bei Studien

  • bei kleinen und mittleren Unternehmen bis zu 50 Prozent
  • bei Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent

Förderanteil bei anderen Kosten

  • bei mittleren Unternehmen bis zu 35 Prozent
  • bei kleinen Unternehmen bis zu 45 Prozent
  • bei Forschungseinrichtungen bis zu 100 Prozent

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter

  • Innovationen – Informationen zum Förderprogramm
  • Innovationen – Finanzierungsbeispiel

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf das Förderdarlehen besteht nicht.

Antragsberechtigte

• Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
• Forschungseinrichtungen

Fördervoraussetzungen

Vorhaben innerhalb des Programmteil 1 sollten sich durch ihren Innovationsgrad und ihre Beispielhaftigkeit vom Stand der Technik und bestehenden organisatorischen, absatzwirtschaftlichen oder finanzierungstechnischen Standards abheben.
 

Innovationen – Informationen zum Förderprogramm
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

Verfahrensablauf

Programmteil 1 (Darlehen)

Die Rentenbank vergibt die Darlehen nicht direkt, sondern über die von Ihnen gewählte Hausbank. Dort stellen Sie vor Beginn des Vorhabens den Antrag.

  • Lassen Sie sich möglichst frühzeitig von den Experten Ihrer Hausbank beraten, die Sie bei der Kreditvergabe begleiten.
  • Nutzen Sie auch das Beratungsangebot der Rentenbank.

Programmteil 2 (Zuschuss)

Die Förderung für diesen Programmteil können Sie formlos bei der zuständigen Stelle beantragen. Eine Kopie des Antrags senden Sie an die Rentenbank.
 

 

Kredit-Kontakte
(Landwirtschaftliche Rentenbank)

An wen muss ich mich wenden?

Programmteil 1 (Darlehen)

  • für die Antragstellung: Ihr Kreditinstitut (Hausbank)
  • für die Beratung:
    • Ihr Kreditinstitut (Hausbank) und
    • die Rentenbank

Programmteil 2 (Zuschuss)

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) oder
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Programmteil 1 (Darlehen)
  • Vollständig ausgefüllte Antragsunterlagen "Markt- und Praxiseinführung"
  • Bestätigung der Modellhaftigkeit durch eine öffentliche Fachdienststelle
  • Bauplan oder Skizze
  •  detaillierte Kosten- und Finanzplanung

Falls erforderlich, kann die zuständige Stelle weitere Unterlagen anfordern.

Programmteil 2 (Zuschuss)
Welche Unterlagen im Einzelnen nötig sind, teilt Ihnen die zuständige Stelle mit.

Siehe dazu auch  " Innovationsförderung - Informationen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung".

Innovationsförderung
(Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)

Welche Gebühren fallen an?

Die Antragstellung ist für Sie kostenlos.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Richtlinien für die Innovationsförderung aus Mitteln des Zweckvermögens sind gültig bis zum 30.06.2014.

Fachlich freigegeben durch

Landwirtschaftliche Rentenbank

Fachlich freigegeben am

27.01.2012
Bezeichnung:
Landpachtverträge Abschluss
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Jeder abgeschlossene Landpachtvertrag oder dessen Änderung ist bei der zuständigen Behörde innerhalb eines Monats durch den Verpächter anzuzeigen. Eine Anzeige der Landpachtverträge kann ebenfalls durch den Pächter erfolgen, welcher hierzu berechtigt ist.

Teaser

Wenn Sie einen Landpachtvertrag abgeschlossen haben oder eine Änderung dazu mitteilen möchten, ist dies bei der zuständigen Behörde innerhalb eines Monats durch den Verpächter anzuzeigen.

Verfahrensablauf

Der abgeschlossene Landpachtvertrag zwischen dem Verpächter und dem Pächter wird innerhalb eines Monats vom Verpächter oder dem Pächter bei der zuständigen Behörde vorgelegt.
Die zuständige Behörde überprüft den Vertrag auf Vollständigkeit hinsichtlich der Beurteilung nach dem LPachtVG.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit obliegt dem jeweiligen Bundesland.

Zuständige Stelle

Die Zuständigkeit obliegt dem jeweiligen Bundesland.

Voraussetzungen

Abgeschlossener Vertrag nach Vorschriften des § 585 BGB, hiernach unter Angabe:
Verpächter, Pächter, Grundstücksbezeichnung, Pachtzeit, Pachtpreis

Welche Unterlagen werden benötigt?

Abgeschlossener Landpachtvertrag bzw. Änderungen, mit Angabe des Absenders 

Welche Gebühren fallen an?

keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige des Vertragsabschlusses und die Vertragsänderung erfolgt binnen eines Monats nach ihrer Vereinbarung.

Bearbeitungsdauer

Innerhalb der 1-Monatsfrist

Anträge / Formulare

Schriftform erforderlich: nein, Änderungen können auch mündlich mitgeteilt werden
Persönliches Erscheinen: nein

Fachlich freigegeben durch

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Fachlich freigegeben am

28.10.2020
Bezeichnung:
Landschaftspflege
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Ziel der Landschaftspflege ist die Erhaltung und Entwicklung der Landschaft mit ihrer Vielfalt und Eigenart, ihren Lebensräumen sowie ihren Lebensstätten für Tier- und Pflanzenarten.

Das Aufgabenfeld umfasst insbesondere Maßnahmen zur Sicherung, Pflege, Wiederherstellung und Neuanlage naturnahe Lebensräume sowie Lebensstätten heimischer Tier- und Pflanzenarten. Maßnahmen der Landschaftspflege werden in Hessen bevorzugt in den NATURA 2000-Gebieten (Schutzgebiete nach der FFH- und der Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union) durchgeführt.

Das Land fördert die Landschaftspflege über entsprechend ausgestaltete Programme. Die Umsetzung der unterschiedlichen Maßnahmen erfolgt bevorzugt durch die jeweiligen Grundeigentümer und Flächennutzer, i. d. R. Landwirte und Waldbesitzer.

An wen muss ich mich wenden?

Auskunft erteilt das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Informationen zur Förderung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums unter den Rubriken "Landwirtschaft- Förderangebote - Agrarumweltprogramm" und „Umwelt & Natur - Naturschutz - Vertragsnaturschutz - Vertragsnaturschutz im Wald“ 

HALM - Hessisches Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Vertragsnaturschutz im Wald
(Stiftung Natura 2000)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

10.02.2017
Bezeichnung:
Landschaftsplanung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Landschaftsplanung in Hessen stellt einen Beitrag zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren dar und sorgt dafür, dass die Erfordernisse des Naturschutzes kalkulierbar werden. Die überörtlichen Ziele und Erfordernisse des Naturschutzes werden auf Landesebene in einem Landschaftsprogramm dargestellt. Die örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden auf der Grundlage des Landschaftsprogramms in Landschaftsplänen als Bestandteile der Flächennutzungspläne im Benehmen mit den Naturschutzbehörden dargestellt.

Aktuelle Landschaftspläne liefern Maßstäbe für eine nachhaltige Nutzung von Naturräumen, an denen andere Fachplanungen sich ausrichten können. Insbesondere mit der umfassenden Bestandserhebung und -bewertung sowie der Zielformulierung sind aktuelle Landschaftspläne eine wichtige Grundlage für eine Umweltverträglichkeitsprüfung und die Folgenabschätzung von Eingriffen in Natur und Landschaft. In den Landschaftsplänen wird der Biotopverbund insbesondere auch in Form der Vernetzung der Natura-2000-Gebietskulisse dargestellt. Sowohl die Bewertung als auch die Festlegung der notwendigen Kompensationsmaßnahmen werden durch die Darstellung in Landschaftsplänen nachvollziehbar, das Verfahren wird vereinfacht und dadurch beschleunigt.

Entscheidungen über die künftige Inanspruchnahme des Naturhaushalts sowie über die Maßnahmen des Naturschutzes müssen nachvollziehbar sein. Ökologische Zusammenhänge, aber auch die Folgen für eine nachhaltige Nutzung müssen deshalb verständlich dargestellt werden. Benötigt werden Informationen über Funktion und Werte von Flächen und Räumen sowie die Bedeutung dieser Flächen für den Naturschutz.

Diese gutachterlichen Darstellungen werden nach einer entsprechenden Umweltprüfung in die Querschnittsplanung (Landschaftsprogramm in den Landesentwicklungsplan, Landschaftsplan in den Flächennutzungsplan) übernommen.

An wen muss ich mich wenden?

Die oberste Naturschutzbehörde erarbeitet das Landschaftsprogramm. Die Gemeinden erstellen im Benehmen insbesondere mit der unteren Naturschutzbehörde den Landschaftsplan. Bei höherrangigen Schutzgebieten ist auch die obere Naturschutzbehörde zu beteiligen. Die ersten Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sind die Träger der Flächennutzungsplanung. Dies sind in aller Regel die Gemeinden (Ausnahmen: In der Rhein-Main-Region wird ein gemeinsamer Flächennutzungsplan vom "Planungsverband Ballungsraum Frankfurt / Rhein-Main" aufgestellt, im Raum Kassel vom "Zweckverband Raum Kassel".

Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/ Rhein-Main
(Metropolregion FrankfurtRheinMain)

Kooperationen für die Region
(Zweckverband Raum Kassel)

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen und Hinweise zur Landschaftsplanung und zum Naturschutz finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz  im Bereich Naturschutz > Eingriffe & Kompensation sowie auf den Internetseiten der Regierungspräsidien Kassel, Darmstadt und Gießen. Viele Landkreise und Städte mit eigener unterer Naturschutzbehörde haben einen eigenen Internetauftritt, dem Sie unmittelbar Ansprechpartner entnehmen können.

Naturschutz: Eingriff & Kompensation
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Naturschutzbehörde
(Regierungspräsidium Kassel)

Naturschutz
(Regierungspräsidium Darmstadt)

Eingriffe in Natur und Landschaft
(Regierungspräsidium Gießen)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

22.05.2017
Bezeichnung:
Landschaftsschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Der Landschaftsschutz umfasst alle Maßnahmen zum besonderen Schutz und zur Pflege von Natur und Landschaft eines bestimmten Gebietes.

Ziele sind die Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der

  • Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes,
  • Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter,
  • Vielfalt, Eigenart oder Schönheit des Landschaftsbildes,
  • besonderen kulturhistorischen Bedeutung der Landschaft,
  • besonderen Bedeutung für die Erholung.

Um Landschaften zu schützen, können bestimmte Teile zu Landschaftsschutzgebieten erklärt werden. In diesen Landschaftsschutzgebieten sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern, das Landschaftsbild oder die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes beeinträchtigen oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.

Landschaftsschutzgebiete werden ausgewiesen, um den naturraumtypischen Gebietscharakter zu erhalten oder wiederherzustellen und auch für die Nutzung durch künftige Generationen zu sichern.

An wen muss ich mich wenden?

Für die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten sind die Oberen Naturschutzbehörden zuständig. Ansprechpartner der Bürgerinnen und Bürger sind die Unteren Naturschutzbehörden bei den Kreisverwaltungen bzw. den Magistraten der Kreisfreien Städte. Nähere Informationen erfragen Sie bitte dort.

Bezeichnung:
Landwirtschaft: Cross Compliance
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Im Bereich der Direktzahlungen und Zahlungen der sog. „2. Säule“ (Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete und Agrarumweltmaßnahmen) an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe spielt der Begriff "Cross Compliance" (Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen) eine wichtige Rolle. Er besagt, dass Landwirte seit dem 01.01.2005 zum Erhalt von Zahlungen bestimmte Verpflichtungen einhalten müssen.

Dabei geht es um 3 Bereiche:

  • die Einhaltung von Grundanforderungen an die Betriebsführung in den Bereichen Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen, Umwelt und Tierschutz,
  • die Erhaltung eines guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands der Flächen und
  • die Erhaltung des Dauergrünlandes.
     

Werden einige oder alle der für diese 3 Bereiche bestehenden fachrechtlichen Vorschriften nicht eingehalten, erfolgt eine Sanktionierung. Je nach Schwere, Ausmaß, Dauer oder Häufigkeit der Verstöße kommt es zu einer Kürzung zwischen ein Prozent und bis zu 100 Prozent der Direktzahlungen für ein oder mehrere Kalenderjahre.
In der Regel werden jährlich1 Prozent aller Zahlungsempfänger in Hessen durch die zuständigen Fachrechtsbehörden (Regierungspräsidien, Landwirtschaftsbehörden, Veterinärbehörden, Untere Wasser- und Naturschutzbehörden) auf Einhaltung der Cross Compliance überprüft.

Weitere Informationen erhalten Sie unter "Cross Compliance" im Internetauftritt des  Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Cross Compliance
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Bezeichnung:
Landwirtschaft: Wildschäden
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Ersatzpflichtige Wildschäden sind durch bestimmte Wildarten (Rotwild, Damwild, Sikawild, Muffelwild, Schwarzwild, Rehwild, Wildkaninchen und Fasane) verursachte Schäden an Grundstücken und Pflanzen, auch wenn diese vom Boden getrennt, aber noch nicht eingeerntet wurden.
Wird ein Grundstück, das zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehört, beschädigt, so hat die Jagdgenossenschaft dem Geschädigten den Schaden zu ersetzen. Hat der Jagdpächter den Ersatz des Wildschadens ganz oder teilweise übernommen, so trifft die Ersatzpflicht den Jagdpächter ganz oder teilweise. Bei Eigenjagdbezirken gelten die Bestimmungen entsprechend.
Werden Bodenerzeugnisse, deren voller Wert sich erst zur Zeit der Ernte bemessen lässt, vor diesem Zeitpunkt durch Wild geschädigt, so ist der Wildschaden in dem Umfange zu ersetzen, wie er sich zur Zeit der Ernte darstellt. Bei der Feststellung der Schadenshöhe ist jedoch zu berücksichtigen, ob der Schaden nach den Grundsätzen einer ordentlichen Wirtschaft durch Wiederanbau im gleichen Wirtschaftsjahr ausgeglichen werden kann.

Wildschaden an Grundstücken, auf denen die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf z.B. bewohnter Bereich, Friedhof, Parkanlagen, wird nicht erstattet.
Wildschäden an Weinbergen, Gärten, Obstgärten, Baumschulen, Alleen, einzeln stehenden Bäumen, Forstkulturen mit anderen als den im Jagdbezirk vorkommenden Hauptholzarten oder Freilandpflanzungen von Garten- oder hochwertigen Handelsgewächsen werden nicht ersetzt, wenn die Errichtung von üblichen Schutzvorrichtungen unterblieben ist, die unter normalen Voraussetzungen zur Abwendung des Schadens ausreichen.
Als übliche Schutzvorrichtungen zur Abwendung von Wildschäden gelten Wildzäune, die zur Fernhaltung von

  • Rot- und Damwild eine Mindesthöhe von 1,80 m,
  • Reh- und Schwarzwild eine Mindesthöhe von 1,50 m (Wildzäune gegen Schwarzwild müssen zudem am Boden gegen ein Hochheben durch das Schwarzwild befestigt sein.),
  • Muffelwild eine Mindesthöhe von 2,50 m und
  • von Wildkaninchen eine Mindesthöhe von 1,30 m über der Bodenoberfläche haben und in diesem Fall aus Drahtgeflecht von höchstens 25 mm Maschenweite bestehen sowie mindestens 0,20 m tief in der Erde eingelassen sind,
  • oder Zäune, die die gleiche Schutzwirkung haben.
     

Jagdschäden sind Schäden, die im Zusammenhang mit der Jagdausübung an Grundstücken entstanden sind.

Der weit überwiegende Teil aller Wild- und Jagdschäden wird direkt zwischen der geschädigten Person und der Jagdpächterin / dem Jagdpächter einvernehmlich geregelt.

An wen muss ich mich wenden?

Schäden melden Sie bitte schriftlich bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde lässt den Schaden ermitteln und beraumt den Verhandlungstermin an, bei dem Schaden festgestellt wird. Sie bestimmt auch, wie und zu welchem Zeitpunkt der Schaden zu ersetzen ist.

Welche Gebühren fallen an?

Als Kosten für die Schadensermittlung gelten nur die notwendigen Auslagen für den Schadensschätzer. Die den übrigen Verfahrensbeteiligten erwachsenen Kosten sind nicht erstattungsfähig.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Anspruch auf Ersatz von Wild- und Jagdschäden erlischt, wenn der Berechtigte den Schadensfall nicht binnen einer Woche anmeldet, nachdem er von dem Schaden Kenntnis erhalten hat oder bei Beachtung gehöriger Sorgfalt erhalten hätte.
Bei Schaden an Forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken genügt es, wenn er 2 mal im Jahr, jeweils bis zum 01.05 oder 01.10., bei der zuständigen Behörde angemeldet wird.

Bezeichnung:
Landwirtschaftliche Betriebsprämie
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die einheitliche Betriebsprämie ist das wesentliche Resultat der Reform der EU-Agrarpolitik. Sie dient als Einkommensbeihilfe für Inhaber Landwirtschaftlicher Betriebe.

Seit 2005 wurde der größte Teil der als Flächen- und Tierprämien gewährten Direktzahlungen von der Produktion entkoppelt und in die neue Betriebsprämienregelung überführt. Die den Antragstellern zugewiesenen Zahlungsansprüche bilden die Grundlage für die Zahlungen. Diese können auf Antrag gewährt werden, sofern alle Voraussetzungen erfüllt werden.

Die Entkoppelung erfasst nicht alle Prämienarten. Weiterhin teilweise oder vollständig an die Produktion des jeweiligen Erzeugnisses gebunden sind z. B. die Zahlungen für Eiweißpflanzen, Schalenfrüchte, Energiepflanzen und Stärkekartoffeln.

Weitere Informationen über Grundlagen, Antragstellung und Berechnung der Betriebsprämie erhalten Sie im Internetauftritt der Europäischen Kommission unter "Stützungsregelungen für Landwirte"

Stützungsreglungen für Landwirte
(Europäische Kommision)

An wen muss ich mich wenden?

Für die Antragstellung und die Bewilligung sind die Landräte der Hessischen Landkreise zuständig. 

 

Förderangebote Ansprechpartner
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Was sollte ich noch wissen?

Die rechtlichen Grundlagen und weitere Informationen erhalten Sie im Internetauftritt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Direktzahlungen
(Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Bezeichnung:
Naturschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Ziel des Naturschutzes ist es, Natur und Landschaft auf Grund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlage des Menschen zu erhalten. Da immer deutlicher wird, dass Verlust und Zerstörung von Natur und Landschaft schwerwiegende negative Folgen auch für den Menschen haben können, werden Wiederherstellung, Erhalt und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes sowie ein pfleglicher Umgang mit der Landschaft angestrebt. Wegen ihrer Bedeutung im Naturhaushalt, aber auch ihrer Gefährdung, genießen die Tier- und Pflanzenarten dabei besonderen Schutz.

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig für den Naturschutz und die Umsetzung des Naturschutzrechts - und damit erste Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger - sind die unteren Naturschutzbehörden. Deren Aufgaben werden in den Landkreisen vom Kreisausschuss, in den Kreisfreien Städten und den Städten mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern vom Magistrat wahrgenommen.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zum Thema "Naturschutz in Hessen" erhalten Sie im Internetauftritt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Naturschutz
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Bezeichnung:
Planfeststellung
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Planfeststellung ist ein förmliches Verwaltungsverfahren zur verbindlichen behördlichen Feststellung eines Planes. Dabei werden alle öffentlich-rechtlichen Beziehungen zwischen dem Träger des Vorhabens und den durch den Plan Betroffenen rechtsgestaltend geregelt. Ohne die Planfeststellung wären bei größeren Vorhaben eine Vielzahl von öffentlich-rechtlichen Verfahren durchzuführen, die eine effiziente und konsistente Planung nahezu unmöglich machen würden.

Insbesondere für den Bau, die Errichtung und Änderung von Bergbahnen, Energiefreileitungen ab 110 kV, Flughäfen und Landeplätzen, Gasversorgungsleitungen über 300 mm, der Deichbau und Gewässerausbau, Eisenbahnstrecken, Bundes- und Landesstraßen ist grundsätzlich ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, das in der Regel mit dem Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses endet.

Rechtsgrundlage

§§ 72 bis 77 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) i. V. m. den Fachgesetzen, z. B. Bundesfernstraßengesetz (FStrG), Hessisches Straßengesetz (HStrG)

Bezeichnung:
Schutz vor Tierseuchen - Tierseuche anzeigen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Nach dem Tiergesundheitsgesetz müssen Sie bestimmte Tierseuchen sofort anzeigen.

Dadurch sollen Seuchen rechtzeitig erkannt und bekämpft werden können, damit sie sich nicht weiter ausbreiten.

Tipp: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt Ihnen eine Auflistung der anzeigepflichtigen Tierseuchen zur Verfügung.

Sie müssen nicht nur den Ausbruch einer Seuche anzeigen, sondern auch bereits den Verdacht auf einen Ausbruch.

Nach dem Tiergesundheitsgesetz müssen Sie eine Tierseuche anzeigen, wenn Sie

  • der Halter oder die Halterin des Tieres sind
  • den Halter oder die Halterin vertreten
  • zeitweilig das Tier beaufsichtigen
  • beruflich mit Tieren zu tun haben, beispielsweise
    • Beschäftigte im Viehhandel, Viehtransporteure
    • Fischzüchter oder Fischzüchterinnen,
    • Hufschmiede und Klauenpfleger,
    • Beschäftigte in der Jagd, Fischerei oder Schäferei,
    • mit der Ausübung der Tierheilkunde Beschäftigte
    • Leiter  oder Leiterinnen einer Untersuchungsstelle oder
    • Personen, die Tiere künstlich besamen, deren Leistung prüfen, Tiere kastrieren, die gewerbsmäßig schlachten

Achtung: Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn Sie den Verdacht auf eine Tierseuche nicht sofort anzeigen oder ihn sogar verheimlichen. Die Tierseuche kann sich dann zum Beispiel über den Tierhandel oder Personen weiterverbreiten. In diesem Fall müssen Sie mit einer Geldbuße von bis zu 30.000,00 Euro rechnen. Zudem werden Ihnen keine Entschädigungen für eigene Tierverluste gezahlt.

Anzeigepflichtige Tierseuchen
(Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Verfahrensablauf

Sie müssen die Tierseuche oder Ihren Verdacht über den Ausbruch einer Tierseuche sofort anzeigen. Benachrichtigen Sie das zuständige Veterinäramt telefonisch oder persönlich. Die Anzeige kann formlos erfolgen.

Machen Sie Angaben zu:

  • vermutete Seuche
  • auftretende Symptome
  • Art, Anzahl, Standort und Haltungsform der Tiere
  • Besitzer oder Besitzerin der Tiere
  • möglicherweise: Betroffene Nachbarbestände
  • von Ihnen getroffene Maßnahmen
  • wurden die Tiere ge- oder verkauft
  • ggf. Haltung anderer Tierarten

Sie müssen alles tun, um ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern: Sie müssen zum Beispiel die kranken und verdächtigen Tiere von Orten fernhalten, an denen die Gefahr der Ansteckung fremder Tiere besteht.

Das zuständige Veterinäramt geht Ihrer Verdachtsanzeige nach. Es ordnet zunächst an, dass die kranken und verdächtigen Tiere von anderen empfänglichen Tieren abgesondert und soweit erforderlich eingesperrt werden. Der Personen und Fahrzeugverkehr auf Ihrem Betrieb wird eingeschränkt. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Tierseuche, leitet das zuständige Veterinäramt die notwendigen Gegenmaßnahmen ein. Dies können zum Beispiel die Untersuchung, die Quarantäne oder die Tötung der Tiere sein.

Schutz vor Tierseuchen - Tierseuche anzeigen
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

An wen muss ich mich wenden?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine Tierseuche ausgebrochen sein könnte, melden Sie dies unverzüglich telefonisch oder persönlich dem zuständigen Veterinäramt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Welche Gebühren fallen an?

für die Anzeige: Keine

Welche Fristen muss ich beachten?

Sie müssen Ihren Verdacht sofort anzeigen.

Was sollte ich noch wissen?

Für Tierverluste durch Tierseuchen können Sie nach dem Tiergesundheitsgesetz Entschädigungen erhalten. Nähere Informationen finden Sie in der Leistungsbeschreibung "Entschädigung bei der Tierseuchenkasse beantragen".

Entschädigung bei der Tierseuchenkasse beantragen
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

19.08.2014
Bezeichnung:
Tierarzneimittel
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Das Arzneimittelgesetz enthält die wichtigsten Bestimmungen zur Herstellung, zur Zulassung, zur Abgabe, zur Anwendung oder auch zur Einfuhr von Arzneimitteln und somit auch für Tierarzneimittel. Im speziellen werden die Arzneimittel geregelt, die zur Anwendung bei Tieren kommen, die der Lebensmittelgewinnung dienen (Fleisch, Milch Eier, etc.)

An wen muss ich mich wenden?

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Bezeichnung:
Tierarzt / Tierärztin; Änderungen bei der Veterinärbehörde anzeigen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Nachträgliche Änderungen (zum Beispiel Namens- oder Adressänderungen) oder die Aufgabe Ihrer Praxis oder Ihrer selbstständigen Tätigkeit müssen dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt unverzüglich angezeigt werden.

Hinweis:Der Landestierärztekammer müssen Änderungen innerhalb eines Monats gemeldet werden:

Verfahrensablauf

Die Änderungsanzeige können Sie persönlich oder schriftlich vornehmen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Veterinärbehörden der Landkreise bzw. der Kreisfreien Städte.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Anzeige entstehen Ihnen keine Kosten.

Welche Fristen muss ich beachten?

Bitte beachten Sie, dass Sie Änderungen unverzüglich anzeigen müssen.

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

15.05.2014

Bezeichnung:
Tierausstellung, Tiermarkt, Tierbörse – Veranstaltung beantragen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Sie möchten Veranstaltungen mit Tieren durchführen?

Sie benötigen dafür eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz, wenn Sie

  • Tierbörsen zum Zwecke des Tausches oder Verkaufes von Tieren durch Dritte durchführen oder
  • gewerbsmäßig Tiere zur Schau stellen oder für solche Zwecke zur Verfügung stellen.

Für Veranstaltungen mit bestimmten Tierarten gelten zusätzliche tierseuchenrechtliche Regelungen:

Hunde- und Katzenausstellungen sowie ähnliche Veranstaltungen mit diesen Tierarten müssen der zuständigen Behörde 4 Wochen vor Beginn angezeigt werden, wenn

  • Hunde und Katzen aus EU-Mitgliedstaaten oder Drittländern teilnehmen oder
  • die Ausstellung oder Veranstaltung in einem tollwutgefährdeten Bezirk stattfinden soll.

Viehausstellungen, Viehmärkte oder Veranstaltungen ähnlicher Art sind der zuständigen Behörde unter Angabe der Art der Veranstaltung mindestens 4 Wochen vor Beginn schriftlich anzuzeigen.

„Vieh“ im tierseuchenrechtlichen Sinne sind z.B. Haustiere der Arten Pferd, Esel, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Kaninchen, viele Geflügelarten, Gehegewild und Kameliden.

Nähere Auskünfte zu diesen Arten von Veranstaltungen erhalten sie bei der zuständigen Verwaltungsbehörde.

Verfahrensablauf

Es wird empfohlen Informationen zum Verfahren bei der zuständigen Behörde zu erfragen; dort erhalten Sie auch, wenn vorhanden, ein entsprechendes Antrags-/Anzeigeformular

An wen muss ich mich wenden?

An das Veterinäramt des Landkreises bzw. der Kreisfreien Stadt in dem/der die Veranstaltung durchgeführt werden soll.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um die Erlaubnis zu erhalten, erfahren Sie bei der zuständigen Behörde.

Welche Unterlagen werden benötigt?

In dem Antrag/der Anzeige sind Angaben wie Nennung des Veranstalters (Vorname, Name, Anschrift), Angabe des Veranstaltungsdatums und –ortes und Angaben zu den Tieren erforderlich.

Welche Gebühren fallen an?

Eine Gebührenerhebung nach der jeweiligen Kosten- oder Gebührenordnung ist möglich. Genaue Auskünfte hierzu erteilt die zuständige Behörde.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Meldung muss mindestens 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung erfolgen.

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

19.08.2014

Bezeichnung:
Tierische Nebenprodukte - beseitigen (Tierkörperbeseitigung)
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Tote Haustiere und bestimmte Abfälle Tierischer Herkunft, wie z. B. Schlachtabfälle oder Speisereste aus Restaurants oder Großküchen, müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Die unschädliche Beseitigung dieser Tierkörper und Abfälle ist ein wichtiger Bestandteil der Tierseuchenbekämpfung. Nur durch eine effektive Behandlung ist es möglich, erkannte oder nicht erkannte Erreger von Krankheiten in Tierkörpern oder deren Teile unschädlich zu machen.

Daher müssen Tote Tiere einer ordnungsgemäßen Beseitigung in einem Spezialbetrieb zugeführt werden.

Auch Schlachtabfälle sowie Küchen und Speiseabfälle aus der Gastronomie und Großküchen, die Tierische Teile (z. B. Fleischreste, Wurst) enthalten, unterliegen der gesetzlich geregelten Beseitigung.

Tote Haustiere gehören auf keinen Fall in die Biotonne oder auf den Kompost.

Wenn Sie über ein eigenes Grundstück verfügen und dieses nicht in einem Wassereinzugsgebiet liegt, dürfen Sie Ihr Heimtier auch auf Ihrem Grundstück vergraben. Der Tierkörper muss dabei von einer mindestens 50 cm dicken Erdschicht bedeckt sein.

Sie haben ein Totes Haustier gefunden? Befindet sich das Tier auf Ihrem eigenen Grundstück, haben Sie als Grundstückseigentümer das Tier zu entsorgen. Befindet sich das Tier im öffentlichen Verkehrsraum, wenden Sie sich bitte an die örtliche Ordnungsbehörde.

An wen muss ich mich wenden?

Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt

Welche Gebühren fallen an?

Wenn Tote Heimtiere in Spezialbetrieben entsorgt werden, fallen Kosten an, die vom Tierbesitzer zu tragen sind.

Bezeichnung:
Tierschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Tierschutz bedeutet, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen, gleichgültig ob es sich um ein wildlebendes oder in menschlicher Obhut gehaltenes Tier handelt.

An wen muss ich mich wenden?

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Bezeichnung:
Tiertransporte
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Für die Durchführung von Tiertransporten sind insbesondere die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport ("EU-Tierschutztransportverordnung") zu beachten. In der Verordnung ist der Umgang mit den Tieren bei der Verladung, der Flächenbedarf sowie die Sicherstellung der Versorgung der Tiere während des Transports oder auch die Transportdauer geregelt.

Insbesondere für Tiere, die nicht daran gewöhnt sind, stellt jeder Transport eine Belastung dar. Diese gilt insbesondere dann, wenn gewohnte Versorgungszeiten überschritten werden. Ziel muss es daher sein, die Tiere individuell auf den Transport vorzubereiten und die Transportdauer den Bedürfnissen der Tiere anzupassen.

Jeder, der Tiere transportiert, muss in angemessener Weise geschult oder qualifiziert sein. Personen, die landwirtschaftliche Nutztiere mit Straßenfahrzeugen über eine Strecke von mehr als 65 km transportieren, benötigen einen Befähigungsnachweis.

An wen muss ich mich wenden?

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Bezeichnung:
Verbraucherschutz
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Ziel des Verbraucherschutzes ist es, Menschen in ihrer Rolle als Verbraucher vor schädlichen oder nachteiligen Auswirkungen von Konsumgütern und Dienstleistungen zu schützen.

Verbraucherinformation und Verbraucherberatung wird in Hessen durch etablierte Verbraucherschutzorganisationen vorgenommen. Im Bereich der Ernährungs- und Verbraucherbildung gibt es eine Vielzahl von Projekten, die von der Landesregierung in Kooperation mit verschiedenen Hessischen Verbraucherschutzorganisationen durchgeführt werden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die schulische Zusammenarbeit.

Gängigerweise wird der Verbraucherschutz in 2 Bereiche unterteilt: den wirtschaftlichen und den Gesundheitsbezogenen Verbraucherschutz.

An wen muss ich mich wenden?

Beratung und Verbraucherinformationen finden Sie bei der Verbraucherzentrale Hessen, dem DHB - Netzwerk Haushalt - Landesverband Hessen -, im Verbraucherportal des Landes Hessen und beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zuständig für die Lebensmittelüberwachung sind die jeweiligen Behörden bei den Landkreisen bzw. den Kreisfreien Städten.

Verbraucherzentrale Hessen

DHB - Netzwerk Haushalt

Verbraucherportal des Landes Hessen

Verbraucherpolitik in Hessen
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Was sollte ich noch wissen?

Aktuelle Warnungen und Informationen finden Sie auf dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) "Lebensmittelwarnung.de".
 

Lebensmittelwarnung
(Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

10.05.2012
Bezeichnung:
Veterinärangelegenheiten
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Das öffentliche Veterinärwesen schützt die Gesundheit von Tier und Mensch. Es ist ein wichtiger Teil des Verbraucherschutzes, der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft und des Tierschutzes.

Aufgaben des öffentlichen Veterinärwesens sind:
  • Verhüten und Bekämpfen insbesondere vom Tier auf den Menschen übertragbarer Krankheiten der Tiere,
  • Erhalten und Entwickeln der Gesundheit Landwirtschaftlicher Nutztiere,
  • Schützen des Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch Tierkrankheiten,
  • Schützen des Menschen vor Gesundheitsgefährdung und -schädigung sowie vor Irreführung und Täuschung durch Lebensmittel und Erzeugnisse Tierischer Herkunft,
  • Erhalten und Steigern der Güte von Lebensmitteln Tierischer Herkunft,
  • Schützen der Umwelt vor von Tieren sowie Tierischen Erzeugnissen und Abfällen ausgehenden schädlichen Einflüssen,
  • Schützen des Lebens und Wohlbefindens der Tiere sowie Verhütung von Leiden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise bzw. der Kreisfreien Städte.

Was sollte ich noch wissen?

Aktuelle Warnungen und Informationen zur Lebensmittelsicherheit erhalten Sie auf dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) "Lebensmittelwarnung.de".

Lebensmittelwarnung.de
(Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Fachlich freigegeben am

10.05.2012
Bezeichnung:
Vogelgrippe
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche, die bei Geflügel , insbesondere bei Hühnern, Puten, Enten, Gänsen, aber auch bei anderem Geflügel sowie Schwänen und anderen Wildvögeln auftreten kann. Der offizielle Name lautet daher "Geflügelpest".

Es gibt verschiedene Typen dieser Erkrankung, die für Tiere unterschiedlich krankmachend sind; z. B. die Virustypen H5N1 oder H7N7. Eine Übertragung auf den Menschen ist im Einzelfall bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel, nicht aber durch den Verzehr von Geflügelprodukten möglich, insbesondere dann nicht, wenn sie erhitzt wurden.

Seit dem ersten Vogelgrippefall bei Wildvögeln in Deutschland gelten bundesweit verschärfte Schutzmaßnahmen in Infektionsgebieten und in sogenannten Risikogebieten, in denen die Übertragung des Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügel höher ist als in anderen Gebieten.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen sowie die aktuellen rechtlichen Grundlagen erhalten Sie auf den Sonderseiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie im Internetauftritt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Geflügelpest / Vogelgrippe (Aviäre Influenza)
(Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Vogelgrippe
(Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Mitarbeiter

Anrede:
Frau
Name:
Elsbeth Kniß
Position:
Hauptabteilungsleitung
Abteilung:
Hauptabteilung IX
Raum:
218
Telefon:
06164 505-1810
Telefax:
06164 505-1999
E-Mail über Kontaktformular:
Anrede:
Frau
Name:
Herta Johe
Position:
Verwaltung
Abteilung:
Hauptabteilung IX
Raum:
217
Telefon:
06164 505-1814
Telefax:
06164 505-1999
E-Mail über Kontaktformular: